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Winfried Neun - Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tunWinfried Neun
Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun

KEN. Jede Veränderung hat etwas Bedrohliches und wird daher zunächst einmal abgelehnt, selbst wenn sie sich als "vernünftig" und richtig erweisen sollte, sagt der Psychologe und Unternehmensberater Winfried Neun. Die Gründe dafür liegen zum Teil weit in der Vergangenheit.

 
 

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Winfried Neun hat sich im Rahmen eines Workshops für ein mittelständiges Unternehmen zu diesem Buch inspirieren lassen. In einfachen Worten schildert er Prozesse der Entscheidungsfindung von der Frühzeit des Homo sapiens bis zu den "Wutbürgern" der Gegenwart und bietet psychologische Anregungen für die Auflösung von Blockaden bei der persönlichen Entwicklung und sogenannten "Change-Prozessen" in Unternehmen.

Die Psychologie der Entscheidungen

Veränderungen erschüttern unser tief verwurzeltes Gemeinschaftsgefühl: Ein Schrecken ohne Ende ist zumindest etwas Vertrautes. Bei dem Neuen weiß man es noch nicht; es könnte auch das eigene Ende bedeuten. Haben wir den ersten eigenen Widerstand überwunden und uns zu einer Absicht durchgerungen, ändert sich ohne sofortiges Handeln ebenfalls nichts: Organspende ja, aber den Ausweis kann man irgendwann ausfüllen. Stammesgeschichtlich macht es Sinn, die Lebensenergie zu sparen, denn Tatenlosigkeit hat uns zur Frühzeit des Menschen im Genpool gehalten. Und so lange ist das ja noch nicht her.

Dass Menschen trotzdem denken, entscheiden und handeln, liegt nach Winfried Neun unter anderem an der Motivstruktur. Manche werden aktiv, weil ihnen die Mitmenschen und die emotionale Bindung wichtig sind. Leistungsmotivierte wollen das Neue entdecken und umsetzen, und wieder andere werden durch mehr Macht angespornt. Wer weiß, wie er selbst in diesem Sinne tickt, erleichtere die Entscheidungsfindung und deren Umsetzung.

In "Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun" werden solche Typologien und Modelle zusammengefasst. Eines der Kriterien für das Richtige, das wir tun, ist nach Neun unser Werteverständnis, das überdacht werden müsse, um die eigene Lustgewinnungsstrategie im Rahmen von Veränderungen anzupassen. Wer für die Umsetzung seiner Werte als vorbildlich anerkannt würde, habe auch Freude an der Veränderung. Angst - in der richtigen Dosis - ist dabei durchaus ein Veränderungstreiber. Mitarbeiter seien beispielsweise motiviert, wenn ihr Engagement den gefährdeten Arbeitsplatz sichert. Eine positive Motivation toppt dabei die Einsicht um das Richtige, das getan werden müsse.

Leistung, Macht und Beziehungen - Neun plädiert dafür, dass gute Entscheidungen vor allem aus dem Bauch heraus kommen, zum Beispiel beim Kauf einer Wohnung: "Mit Logik alleine kommen Sie nicht weiter, im Gegenteil, je mehr Fragen zum Kauf Sie sich stellen und umso mehr Informationen Sie in Ihre Entscheidung einfließen lassen, umso schwerer werden Sie sich tun."

Weitere Fallen der Entscheidungsfindung im Unternehmen sind selbstgemachter Zeitdruck, unverständliche Informationen und fehlender Überblick sowie Spekulationen über die Glaubwürdigkeit der Beteiligten in Veränderungsprozessen.



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